Ostsee von der anderen Seite

Der Morgen startet wie immer mit einer Portion Müsli – Routinen sind wichtig! Im Anschluss schnallen wir die Räder ans Heck, füllen das Kühlwasser auf (ebenfalls Routine) und rollen weiter die Küste entlang.

Ystad Strand

Erster Halt ist das Strandbad Sandhammaren. Irgendwas irritiert uns bei der Ankunft, aber wir kommen nicht gleich drauf. Erst später, als wir in den Dünen auf unseren Campingstühlen ungestört dahindösen, trifft uns die Erkenntnis: Im Gegensatz zu deutschen Bädern an der Ostsee gibt es keine Parkplatznot, keine Strandkörbe, keine sonstigen Ramschwaren und kein Animationsprogramm. Einfach nur Sand, Wasser und das was die Menschen selbst mitgebracht haben. Sehr erholsam!

Ostseestrand

Da wir aber dennoch ein bisschen weiter kommen wollen, fahren wir schon mittags bis in die Küstenorte Kivik und Vitemölla. Die Anwohner müssen wohl schon die schrägsten Sachen erlebt haben, denn an jedem für uns offensichtli privaten Parkplatz prangt vorsichtshalber noch ein Schild, das fremde Wohnmobile vom Parken in der hauseigenen Einfahrt abhalten soll.

Abendessen am Strand

Der offizielle Wohnmobil-Parkplatz lädt mit seinem Asphaltcharme nicht gerade zum Verweilen ein und weiße Blöcke drängen sich dicht an dicht, alle die Satellitenschüsseln für den Fernsehabend schon ausgerichtet und mit dem mobilen Jägerzaun das Territorium abgesteckt – da passen wir zum Glück in jeder Hinsicht nicht dazwischen. Letztendlich finden wir eine schöne Parkbucht mit Strandzugang und Sitzgruppe, in der das Abendessen gekocht werden kann. Ein gemütlicher Kurzspaziergang durchs Örtchen und am Strand entlangen lassen uns entspannt den Abend ausklingen.

Blaue Stunde in Kivik

6 Kommentare zu “Ostsee von der anderen Seite

  1. karin

    Hihi, die Füße mit behaarten Beinen erinnern mich spontan an ein Urviech in einem Animationsfilm, aber ich kenne das Ende der Beine und bin beruhigt, das euch keine bösen Überraschungen auflauern. Die Strände sind beeindruckend leer und wunderschön. Gute Fahrt weiterhin.

    • Phil

      Hab Anni auch gesagt, sie soll sich mal wieder rasieren.

  2. Martin

    Wie immer fantastische Bilder ! Es sieht sehr einladend und vor allem entspannend aus. Bin wirklich am überlegen, ob ich mit meiner Frau auch mal solch ein Trip wage.
    Weiterhin euch eine erholsame und interessante Zeit.

    • Phil

      Danke danke, du kannst mal die erste Septemberwoche in der Werkstatt frei halten, wir sind mittlerweile bei etwa einem Liter Kühlwasser auf 60-70km angekommen, je nach Straßenlage 😀

  3. Karin

    Ich glaube der Verbrauch von viel Flüssigkeit liegt ab nem gewissen Alter in der Familie! Prost..-ach ne- Skol!

  4. Stefan

    coole Bilder, ich hätte gern die mobilen Jägerzäune gesehen 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.